Wie schön bist Du mein Dossenheim


Wie schön bist Du, mein Dossenheim,
vom Neckar bis zum Weißenstein,
vom Heßlich bis zum Höllenbach
im Frühling in der Blütenpracht.

Wenn Pfirsich, Kirschen, Aprikosen blüh'n
hinauf bis zu den Bergeshöhn,
wirst Du bestaunt und bist begehrt;
von Deinen Früchten jeder zehrt.

Doch Deiner Werte gibt's noch mehr.
Die Felder steh'n voll Ähren schwer,
an Deinen Hängen im Sonnenschein
wächst ein edler Tropfen Wein.

Der Wälder und der Wiesen Pracht,
im Tal das Rauschen des Mühlenbachs,
o Frühling, o Sommer, wie bist Du so schön;
wie Tannen und Birken in duftigen Höhn.

Wo Amsel, Drossel und Finken schlagen,
wo Füchse, Hasen und Rehe jagen,
o Heimatflur, o Blütenhang,
hier möcht' ich weilen mein Leben lang.

Drum lieb' ich Dich, mein Dossenheim,
Du trautes Dorf im Blütenhain,
so reich gesegnet von Gottes Hand,
mein liebes, teures Heimatland.


Verfasser: Joh. Schmitt